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3 Konditionen

Nebst dem technischen Equipment haben wohl folgende Konditionen einfluss, wie weit ich auf dem Walserweg kommen werde:

Die physische Kondition
Der Weg sieht 300km und 20’000 Höhenmeter (20k rauf, 20k runter) vor. Das alles mit einem vollen Rucksack. Ich hoffe, dass meine Vorbereitung für diesen Weg reicht. Aber eigentlich ist die physische Kondition nicht das, wovor ich grossen Respekt habe. Denke, ankommen tut man immer, es ist einfach die Frage WIE will man ankommen.

Die mentale Kondition
Völlig unabhängig von der physischen Kondition ist die mentale Kondition nicht, jedoch aber wenn man körperlich nicht mehr mag, dann ist es doppelt so schwer, sich aufzuraffen. Ich werde viel alleine unterwegs sein, viel Zeit haben, mich meinen Gedanken zu widmen. Das kann doch auch mühsam und anstrengend sein. Und irgendwann kommt man sicher in den EWIGEN – man hinterfragt sich, was man hier macht. Warum man nicht gemütlich am Strand liegt, irgendwo auf Tauchsafari ist. Warum tue ich mir das eigentlich an? Solche Fragen habe ich natürlich schon im Vorfeld, aber wenn man dann so unterwegs ist, sich abmüht, das Wetter vielleicht auch nicht so mitspielt, dann habe ich grossen Respekt, in was für einen Mood ich da falle werde.

Die Wetter-Konditionen
Kälte, Regen und Schnee können mein Vorhaben beeinflussen. Vor allem der Schnee und Regen – vor der Kälte kann ich mich schützen. Respekt habe ich echt vor frühem Schnee, da ich mich doch immer wieder auf über 2000m befinde, bzw. über Pässe laufen werde. Aber vielleicht kriegen wir ja einen wunderschönen Sommer. Die Startkonditionen sind ja herrlich. Was will man mehr?

Der Weg des Wassers

Nicht immer verläuft der Weg des Wassers auf natürliche Weise – vielfach greift der Mensch ein. So auch bei den Suonen im Wallis. Diese wurden unter gefährlichen Bedingungen angelegt, um das Wasser von den Bergen zu den Dörfern zu leiten. Zwei solcher Suonen sind wir an diesem Wochenende entlang gelaufen. Trittsicherheit und keine Höhenangst waren Voraussetzung für diesen Weg.

 

Die erste Suone war die Blisse da Roh.

Und hier noch der Film “Walk this way” – so sieht es aus 😉
Walk this way – the movie

Training day

Der heutige Tag ist dem Training gewidmet – auch galt es eine Zeit zu unterbieten. Meine Hausstrecke, welche ich versuche mind. einmal im Jahr zu begehen verläuft von Sihlbrugg Dorf nach Uetlibert.

Die Strecke ist 23.8km lang, läuft dabei 856m rauf und 578m runter. Ziel war es, eine reine Laufzeit von 5:30 hinzukriegen, jedoch habe ich diese unterboten auf 5:00. Yeah. Das gibt ein Durchschnitt von 4.8km pro Stunde. Ok, zugegeben, danach habe ich nicht mehr viel gemacht ,-)

 

Die ersten paar Kilometer fühlte ich mich wie in einem Tropenhaus – es war extrem feucht und entsprechend habe ich mein Shirt durchgeschwitzt bis ich dann am Albishorn angekommen bin. Denn der erste Teil ist wohl der strengste auf dieser Strecke, da man hier die meisten Höhenmeter hinter sich bring.

 

Unterwegs habe ich noch einen coolen Wegbegleiter getroffen:

Da wir ein unterschiedliches Tempo angeschlagen haben, verlief unser gemeinsamer Weg nur gerade ein paar Millimeter.

Natürlich braucht man dann auch mal etwas zu essen – da kann ich das Max & Moritz empfehlen – nachdem sich die Sonne endlich blicken lies, hielt mich nichts mehr zurück, hier auf der Gartenterasse halt zu machen und mir ein Stück Fleisch zu gönnen – mit Dessert ,-)