Laufen ist eine Leidenschaft von mir, da kann ich richtig gut den Kopf leeren. Man braucht keine Vorbereitung, man muss nicht irgendwohin ins Training – man kann einfach die Schuhe anziehen und losrennen.
Ich liebe es vor allem am Abend zu rennen, wenn mich die Dunkelheit umschlingt. Da ist es jeweils störend, wenn die Stirnlampen-Läufer einem entgegen kommen und derart blenden, dass man kurzzeitig blind ist. Aber so im Dunkeln, mit keiner Ablenkung und nur Konzentration auf den Weg kann ich sehr gut abschalten. Und das tut gut.
Gestern bin ich seit Jahren mal wieder aus meiner 10km Komfortzone ausgebrochen und bin 8km an der Limmat entlang Richtung Kloster Fahr gerannt, um dann auf der anderen Uferseite wieder zurück zu rennen. Das hat sehr gut getan, vor allem auch zu spüren, dass die Trainings im letzten halben greifen und mich das locker machen lassen. So kann ich die Woche mit einer Totaldistanz von 41.44km abschliessen. Freude herrscht!
Entsprechend fühle ich mich langsam auch für den Greifenseelauf gewappnet. Da ich mich in einer lockeren Runde etwas aus dem Fenster gehängt habe, wurde ich dazu “verpflichtet”, am 39. Greifenseelauf 2018 – findet dieses Jahr am 22. September statt – mitzumachen – und zwar den Halb-Marathon. Was bisher in weiter Ferne lag, ist jetzt ein gutes Stück näher gekommen.
Das nächste Ziel ist nun, den Greifensee nächstens mal locker zu umrunden. Freue mich darauf.